Untergewicht

Haben Sie Untergewicht?
Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index.

Laut Body-Mass-Index-Klassifizierung spricht man ab einem BMI-Wert von 18,5 und kleiner von Untergewicht.
Zu berücksichtigen ist hier, dass der BMI nur als Richtwert zu sehen ist und ein Wert von 18,5 oder kleiner nicht definitiv für einen besorgniserregend körperlichen Zustand steht.
Menschen mit einem BMI von 18,5 und kleiner können durchaus über eine gute körperliche Konstitution verfügen.

krankheitsbedingt

Untergewicht geht daher nicht immer und zwangsläufig mit Mangelerscheinungen einher, wie es bei einer Unterernährung der Fall wäre, wie sie überwiegend in Entwicklungsländern vorkommt.

In Ländern der westlichen Welt resultiert Untergewicht häufig aus einer Krankheit bzw. Stoffwechselstörung.

Laktoseintoleranz, Schilddrüsenüberfunktion oder Parasitenbefall können wegen daraus resultierender unzureichender Nährstoff-Verwertung zu Untergewicht führen. Häufiges Erbrechen und Durchfall verhindern eine ausreichende Nährstoff-Verwertung ebenso wie Fehlverdauung oder chronische Darmerkrankungen.

Fehlernährung

Eine Fehlernährung kann ebenfalls zu Untergewicht führen.
Bei einer Fehlernährung werden dem Körper nicht genügen Vitamine und Mineralstoffe zugeführt.
Gründe dafür können beispielsweise schmerzhafte Erkrankungen oder Entzündungen von Mund- und Rachenraum sein.

Aber auch beim Fasten wird der Körper nicht ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.
Zu einer Fehlernährung und daraus resultierendem Untergewicht kann es ebenfalls kommen, wenn man bedingt durch körperliche Betätigung, Sport, dem Körper trotz erhöhtem Energie- und Nährstoffbedarfes keine Nährstoffe in ausreichendem Maße zukommen lässt.

altersbedingt

Untergewicht ist zudem häufig bei älteren Menschen festzustellen.
Dies kann an altersbedingter Appetitlosigkeit bedingt durch Bewegungsmangel sowie an körperlicher- und geistiger Einschränkung liegen. Auch Faktoren wie Trauer durch Verlust des Partners können ein Grund für Appetitlosigkeit und Unterernährung sein. Natürlich können auch soziale Armut und mangelnde Pflege dazu führen.

Laut einer Untersuchung der Universität Witten/Herdecke sind überwiegend Senioren mit Demenz untergewichtig. Krankheitsbedingt vergessen sie schlichtweg die regelmäßige Nahrungsaufnahme oder sind körperlich nicht mehr dazu in der Lage und bedürfen daher besonderer Pflege.
Gerade ältere Menschen leiden an Kau- sowie Schluckbeschwerden und sind daher allein schon bei der Nahrungswahl eingeschränkter als gesunde Personen.

Unterernährung ist jedoch nicht immer Indiz für eine körperliche oder geistige Einschränkung.
Auch bei allein lebenden Menschen jeden Alters tritt häufiger Untergewicht auf. Statt einer ausgewogenen Mahlzeit wird von Singles gerne mal zur weniger nährstoffreichen Dosennahrung gegriffen oder gleich auf die ein oder andere Mahlzeit verzichtet.

Unwissenheit über die in der Nahrung enthaltenen Inhaltsstoffe ist hier oftmals ein Grund für eine Fehlernährung.

Auch eine Fehlernährung wegen sozialer Armut durch Obdachlosigkeit sollte genannt werden, da diese auch hier vermehrt auftritt.

Bei starkem Untergewicht ist ein Schwund von Fett- und Muskelgewebe zu verzeichnen.

Kinder

Eine dauerhafte Fehlernährung kann bei Kindern zu körperlichen und geistigen Folgeschäden führen bzw. die Entwicklung eines Kindes stark einschränken. Bereits in der Schwangerschaft ist eine Fehlernährung bzw. Untergewicht der Mutter als Gesundheitsrisiko für das Kind anzusehen. Es besteht das erhöhte Risiko einer Säuglingssterblichkeit. Auch das Geburtsgewicht eines Neugeborenen wird negativ beeinträchtigt.

Bekannte Risiken und Komplikationen und Fehlernährung sind unter anderem eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte, die Beeinträchtigung von Muskelfunktionen, eine schlechte Wundheilung sowie eine verminderte Lebenserwartung.

Frauen

Bei Frauen ist selbst das Ausbleiben der Menstruationsblutung sowie eine Verminderung der Fruchtbarkeit möglich. Untergewicht fördert die Entstehung von Osteoporose und die mit Untergewicht einhergehenden Mangelerscheinungen sowie der verlangsamte Stoffwechsel können im Extremfall sogar zum Tod führen.

Um zu überprüfen ob auch Sie Untergewicht haben sollten Sie unseren eigens für Sie entwickelten BMI-Rechner nutzen.
Nach der Berechnung durch unseren eigens für Sie programmierten BMI-Rechner können Sie noch zusätzlich Ihren Körperfettanteil analysieren.
Dazu geeignete Messinstrumente finden Sie in unserem BMI-Shop.
Selbstverständlich ist es immer ratsam zur professionellen Gewichts- und Körperfett-Bestimmung einen Arzt zu Rate zu ziehen.